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StudiumAuszüge aus Artikeln der Verbandszeitschrift des VDH vom Sommer 2004: Harfestudieren in Deutschland
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"Gesellschaft im Wandel" oder "Politik auf Reformkurs" – in allen Bereichen des Lebens ist heute die Rede von großen Veränderungen. Die Politik der letzten Jahre hat viele Neuerungen mit sich gebracht und auch für die vor uns liegenden Jahre ist ebenso viel Neues zu erwarten. Wo genau sich alles hinwenden wird ist zur Zeit in fast allen Bereichen, sei es nun Wirtschaft, Bildungswesen, Sozialstaat oder Gesundheitsapparat, schwer vorherzusehen. Viele althergebrachte Organisationsformen des öffentlichen Lebens schlagen neue Wege ein und auch die Kulturlandschaft und ebenso das Bildungswesen sind dabei, sich stark zu verändern.
Blättert man durch die 2004-Ausgaben der großen Musikzeitschriften, fällt auf, dass gerade dieser Wandel im Bereich Musik, Kultur, Musikausbildung viele Untersuchungen zu diesem Thema entstehen lässt. Eine junge Generation Musiker wächst heran, die sich auf einem sich verändernden Arbeitsmarkt zurecht finden möchte. ...
Den vollständigen Artikel können Sie in der Sommerausgabe 2004 der Verbandszeitschrift des VDH nachlesen. Ein Bestellformular finden sie hier...An verschiedenen deutschen Hochschulen für Musik wird eine relativ neue Möglichkeit des Harfenstudiums in der Musik-Lehrer Ausbildung angeboten. Bisher konnten ML Studierende, aber auch die mit Studiengang Orchester- oder Schulmusik, zu ihrem instrumentalen Hauptfach (Harfe ist zugelassen) Elementare Musikpädagogik als Zusatzhauptfach wählen. Das bleibt auch weiterhin.
Jetzt ist es aber auch möglich geworden EMP als Hauptfach mit Harfe als Zusatzhauptfach (reduzierte Bedingungen) zu kombinieren.
Das Studienfach EMP erklärt Frau Maria Seeliger, Professorin für Elementare Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst folgendermaßen: Studierende der EMP haben ein breit gefächertes Profil. Ihre Intention ist das Unterrichten, das musikalische Arbeiten mit Menschen aller Altersgruppen, besonders mit Kindern. Ihre Fähigkeiten liegen auf stimmlicher, instrumentaler und tänzerischer Ebene gleichermaßen. Kreativität und Improvisation, Ausdruck und Offenheit, Spontanität und Aufgeschlossenheit, Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist zeichnen ihr Verhalten aus. Insofern ist im instrumentaltechnischen Bereich keine Höchstleistung erforderlich, aber eine ausbildungsfähige Basis mit musikalischer Ausdruckskraft.
Da aber Absolventinnen der EMP im Beruf (besonders in Musikschulen) außerordentlich gefragt sind (wir können den Bedarf schon seit Jahrzehnten nicht decken), haben wir nach einer weiteren Lösung gesucht. Die Diplomprüfung bescheinigt eine Lehrbefähigung bis zur Mittelstufe.
Den vollständigen Artikel können Sie in der Sommerausgabe 2004 der Verbandszeitschrift des VDH nachlesen. Ein Bestellformular finden sie hier... © 2004 by Rainer Templin • rainertemplin@duesseldorfermelodien.de