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Der VDH erinnert an den 100. Geburtstag von
Dr. Hans Joachim Zingel
(21.11.1904 - 16.11.1978)

Dr. Hans Joachim Zingel
Dr. Hans Joachim Zingel mit seiner Erard Harfe

Aus der Verbandszeitschrift des VDH vom Winter 2004:
1. Was im Jahr 1904 geschah...
2. Dr. Zingels Schüler erinnern sich
3. Zeitungsbericht: Der "Harfendoktor" radelt nach Köln
4. Wichtige Veröffentlichungen von Dr. Hans Joachim Zingel
5. Artikel von Dr. Hans Joachim Zingel
6. Zum Schluss...

Was im Jahr 1904 geschah...

Weltausstellung und Olympiade in St. Louis
Pavillon in St. Louis - 1904
Pavillon in St. Louis - 1904

Debussy schreibt die Tänze für Harfe und Streicher

Fauré schreibt das Impromptufür Harfe

Mahler schreibt seine 5. Sinfonie
Gustav Mahler
Gustav Mahler

Puccinis Madame Butterfly wird uraufgeführt
Madame Butterfly

Janaceks Jenufa wird uraufgeführt

Dallapiccola wird geboren

Dvorák stirbt
Antonin Dvorák
Antonin Dvorák


Dr. Zingels Schüler erinnern sich:

Dr. Hans Joachim Zingel s Handschrift
Dr. Zingels Schrift auf einer Karte an Ulla von Randow

Der 100. - von Dr. Sylvia Sowa

Einen Tag vor Hl. Cäcilia – der Musikpatronin – wurde vor 100 Jahren in Frankfurt/Oder Hans Joachim Zingel geboren. Über ihn in einer Harfenistenzeitschrift zu schreiben, ist genau genommen Eulen nach Athen tragen. Denn Zingel ist ein Markenzeichen, wenn es um Harfenmusik, -geschichte und -pädagogik geht. Studenten wie auch gestandene Harfenisten, die sich allseitig mit ihrem Instrument beschäftigen, stoßen irgendwann auf seinen Namen, sei es wenn sie Noten durchforsten, Fragen zum Harfenbau und zu Harfentypen klären wollen oder entwicklungsgeschichtlichen Grundproblemen nachgehen. Zingel vereinte den musicus practicus, theoreticus und paedagogicus.

Er war 1927 nach dem Studium an der Berliner Hochschule für Musik bei Max Saal ab 1932 ausübender Harfenist in Lübeck (1932), Halle/Saale (1934) und Köln (ab 1938 am Gürzenich-Orchester). Regelmäßig spielte er auch im Bayreuther Festspielorchester (1933 – 1938, 1943, 1951 – 1956).

Als freier Musikwissenschaftler widmete er sich seit den Recherchen für seine Dissertation bei Max Schneider an der Uni Halle/Saale und den musikwissenschaftlichen Instituten in Berlin und Breslau den Fragen um den Harfenbau, die Harfengeschichte und die -musik. Zu diesen Themen äußerte er sich regelmäßig bei wissenschaftlichen Tagungen und in Veröffentlichungen bis zu seinem Lebensende. Seine Lehrtätigkeit übte er erst nach dem Krieg (seit 1947) an der Musikhochschule in Köln aus. Dort sind zahlreiche Harfenisten durch seine Klasse gegangen. Einige haben gegenwärtig noch Stellen in renommierten Orchestern inne.

Allseits offen und interessiert an Neuerungen und Modeströmungen der allgemeinen Musizier- und Aufführungspraxis übertrug Zingel diese Bewegungen – soweit machbar – auf das Harfenspiel. So z.B. beschäftigten ihn auch zunehmend Fragen der Aufführungspraxis alter Harfenmusik. Freilich später als die Renaissance des Cembalos erfolgte, denn erst in den 60er Jahren war Zingel mit seiner Naderman-Einfachpedalharfe zu hören, auf der er mit Vorliebe alte Tondenkmäler zum Klingen brachte und die Harfe als Generalbassinstrument einsetzte. Ich erlebte ihn in den 70er Jahren als Continuospieler in Werken von Praetorius und Schütz. Dies mag verwundern, und wir rümpfen jetzt schnellfertig die Nase oder erheben besserwisserisch unsere Stimme, wenn wir seine ersten Rekonstruktionsversuche alter Harfenmusik in historischer Aufführungspraxis retrospektiv betrachten und den gegenwärtigen Wissensstand zugrunde legen. Inzwischen ist bekannt, dass Barock- und Renaissancemusik nicht eine Naderman–Einfachpedalharfe forderte, ebenso wie es nicht ausreichte, eine Erard–Doppelpedalharfe aus den ersten Pariser Jahren der doppelten Pedalverschiebung in Mozarts KV. 299 einzusetzen, um von historischer Aufführungspraxis zu sprechen. Unsere Zeit geht mit der Thematik alter Musik inzwischen ganz anders um, als es H. J. Zingel tat und vermochte. Was bei ihm noch Anfangs- und Versuchsstadium war, entwickelte sich in den weiteren 40 Jahren zu einer eigenständigen Musizierform, zu der er die Keimzelle legte und Geburtshilfe leistete.

Eine ähnliche Pionierstellung kommt ihm zu bei der Einbeziehung der Harfe in die musikwissenschaftliche Forschung.

Als Pädagoge vermittelte Zingel die so genannte deutsche Harfen–Schule, die sich durch einen präzisen, vollen, runden, geistig vorgeformten und im inneren Ohr vorgestellten und "gehörten" Harfen-Ton auszeichnet; einem Ton, der stets kontrolliert gespielt und variabel eingesetzt werden kann und niemals dem Zufall überlassen bleibt.

Wenn man erstaunt über die Vielseitigkeit und den Fleiß seiner Tätigkeit war und ihn fragte, wie er all dies vereinbare – denn er war auch Ehemann und Vater, obendrein hatte er noch Modelleisenbahnspiel als Hobby, das meistens um die Weihnachtszeit zum Einsatz kam und seinen Arbeitsraum zu einer Eisenbahnlandschaft des industriellen Zeitalters verwandelte – wenn man ihn also fragte, wie er all diese Aufgaben und Tätigkeiten vereinbare, antwortete er: "All dies ist eine Frage der Organisation und der zeitlichen Einteilung". Darin war er Meister. Und alle, die wir durch seine (strenge) Schule gingen, bekamen auch dies nebenbei und vieles, vieles mehr vermittelt.

Mechthild Rohrmus

Dr. Hans Joachim Zingel
Dr. Hans Joachim Zingel

"Der Klang der Harfe baut sich von unten auf!" Dies war einer der beiden Sätze, die mich durch mein ganzes Studium bei meinem Lehrer Dr. Hans Joachim Zingel begleitet haben. Den Harfenklang hat er sehr geliebt; nicht den zufällig angenehmen, der durch ausgeglichene Technik und gut gebaute Finger entsteht, sondern den mental vorgeformten Klang, modulationsfähig und damit zu jeder Art von Artikulation zu gebrauchen.

Und so lernten wir bei ihm Stilistik, von Monteverdi bis Strawinsky; singend und dirigierend brachte er uns Musik und Timing der verschiedensten Orchesterpartien bei.

Später dann, als ich seine Nachfolge im Gürzenich-Orchester und der Musikhochschule in Köln antreten konnte, wurde er mir ein väterlicher Freund, der mir immer mit Rat und Tat und - zusammen mit seiner liebenswürdigen Frau - mit wunderbarem Essen und vielen "Piccolos" zur Seite stand. So habe ich ihn immer in Erinnerung behalten.

Ach ja, da gab es doch noch einen zweiten Satz: "Ich würde es einfach mal mit Üben probieren...".

Diemut Spelz–Wilczek

Es ist beinahe 40 Jahre her: Dr. Zingel hielt in Köln einen Lichtbilder–Vortrag über die Geschichte der Harfe. Ich begleitete seinen Vortrag mit entsprechenden Harfen–Soli. Dieser Harfenabend wurde typisch für die Zusammenarbeit mit Dr. Zingel. Jeder Unterricht bei ihm wurde zu einer Art Gesamt–Unterricht: d.h., der Harfenunterricht war gleichzeitig methodisch und theoretisch. Wir analysierten die Harfenkompositionen, die ich vorbereiten musste für größere oder kleinere Recitals.

Dr. Zingel ermutigte mich, bei P. Jamet in Gargilesse und anschließend privat in Paris zu studieren. Hochachtung vor solcher Noblesse!

Seine Aufgeschlossenheit für alle Harfenmethoden (Dr. Zingel war stets präsent auf internationalen Treffen) beruhte auf Umsicht und Sachkenntnis.

Trude Bündgen–Nagelschmidt

Dr. Hans Joachim Zingel erzählte mir in der Harfenstunde folgende Begebenheit: Er hatte seine erste Stelle in Halle inne. Ein junger, sehr unangenehmer Kapellmeister war mit der Harfe nicht zufrieden. Er rief "Nehmen sie mehr Pedal". Beim nächsten Durchlauf nahm Zingel mehr Pedal, statt der angegebenen 2 Pedale trat er 3. Die Folge war Klangsalat. Als der Dirigent schimpfte, meinte Zingel trocken: "...sie haben doch gesagt ich soll mehr Pedale nehmen."

Das Ansinnen Harfe als Nebenfach zu degradieren wurde in den 50er Jahren von ihm erfolgreich abgewendet. Ebenso erreichte er, dass ab 1954 das Harfenstudium der Orchesterklasse mit einem Staatsexamen abgeschlossen werden konnte.

Prof. Anne Hütten

Dr. Hans Joachim Zingel war von 1969 bis 1974 in der "Hochschule für Musik" mein Lehrer. Seine tolerante Art auch anderen Techniken und Methoden gegenüber wird mir immer in lebhafter Erinnerung bleiben. Er war bescheiden und locker, hat nie Übezeiten vorgegeben und sein trockener Humor trug mich über manche Schwierigkeiten hinweg. Als echter Max Saal–Schüler legte er Wert auf einen "guten Ton". Leise, geduldig, aber konsequent verfolgte er seine gesetzten Ziele, ohne dabei persönliche oder anatomische Voraussetzungen eines Schülers außer Acht zu lassen.

Wenn ich mal vom Unterrichtsergebnis begeistert war, pflegte er aus Spaß zu sagen: "Das macht 1,50 DM extra!" Hätte ich das immer bezahlen müssen, wäre er ein reicher Mann geworden.

So erinnere ich mich an mein Studium bei ihm mit großer Freude.

Ulla von Randow

...ich erinnere mich gerne an meine Studienzeit beim "Doktorchen". So nannten wir Studenten ihn manchmal liebevoll.

Mit viel Geduld widmete er sich dem Unterrichten, aber manchmal konnte er auch zynisch sein, meinte es aber nie böse.

Ich studierte Harfe und Geige und hatte daher zu wenig Zeit für "sein" Instrument. Dies war dem "Doktorchen" ein Dorn im Auge und ich litt natürlich ab und zu vor mich hin. Als ich wieder einmal zu wenig vorbereitet zum Unterricht kam, sagt er spitz: "Wenn du endlich diese Geigerei ließest und dafür mehr auf der Harfe üben würdest, könnte eine sehr gute Harfenistin aus dir werden!"

Er hatte ja vielleicht recht, aber Schubert und Brahms liebte ich auch und die haben in ihren Sinfonien so gar nicht an die Harfe gedacht.

Brigitte Hummel

Als ich nach meinem Studium in Köln später nach Gifhorn zog, besuchte mich mein Lehrer. Seine Frau stammte aus dem Nachbarort Isenbüttel, und als er den Bahnhof sah, fand er, dass er noch genauso aussah wie früher, als er mit seinem Schäferhund dort ankam und auf "Brautschau" ging (seine Worte), das heißt seine zukünftige Frau besuchte.

Ich hatte schon mit 16 Jahren bei ihm Unterricht und fuhr von Dortmund nach Köln (nach wie vor Hermeskeilerstraße 8). In seinem Bücher- und Harfenzimmer stand auf dem Regal eine Büste der Nofretete. Und genauso sah im Profil seine Frau aus, mit schwarzem Haar und braunen Augen, eine sehr schöne Frau.

Dr. Zingel fuhr zum Dienst ins Opernhaus immer mit dem Fahrrad. Die Frackschwänze hat ihm seine Frau an den Schultern festgesteckt. So hatte er keine Verkehrsprobleme.

Mein Lehrer war der einzige mir bekannte Harfenist, der nie über einen anderen Harfenisten oder Harfenistin etwas Schlechtes gesagt hat.

Prof. Ruth Konhäuser

Nach meinem abgeschlossenen Studium wollte ich mich noch weiterorientieren und kam zu Dr. Zingel, der es hervorragend verstanden hat, schwierige Orchesterstellen so zu vermitteln, dass sie auch zu bewältigen waren, und man somit gut vorbereitet zu Probespielen fahren konnte.

Von seinen Schülern, die bereits im Engagement waren, hat er sich immer schwere Orchesterstellen zur Weitergabe an seine anderen Schüler geben lassen. Die Orchesterstellen hat er ebenso professionell unterrichtet wie die Sololiteratur.


Zeitungsbericht: Der "Harfendoktor" radelt nach Köln
Zum sechsten mal Bayreuth - Mit Rad und Zeichenblock durchs Land

Zeitungsausschnitt

An einer Biegung des Roten Main treffe ich ihn, den "Harfendoktor". Auf den Knien der unvermeidliche Zeichenblock, gleich neben ihm sein Fahrrad, von dem er sich auf keiner Reise trennen kann. Aus einer Mappe holt er ein paar Aquarelle hervor: weites sanft geschwungenes Hochland auf den einen, scharf eingeschnittene Schluchten, von bizarren, schwarzen Nadelbäumen eingefasst, auf den anderen.

Dr. Hans Joachim Zingel ist nicht mit Rheinwasser getauft, hat aber trotzdem einen ausgesprochenen Sinn für Gemütlichkeit. (Schließlich ist die Harfe ein Beweis dafür; ihre Pausen werden nicht nach Takten, sondern zuweilen nach Stunden gemessen.) Was ihn aber nicht daran hindert, mit seinem Veloziped wahre Marathonleistungen zu vollbringen. Im vergangenen Jahr ist er zum Bei-spiel zusammen mit seiner Gattin von Bayreuth nach Köln zurückgeradelt. Die 500 Kilometer genügten ihm jedoch nicht, und so machte er noch einen Umweg von weiteren dreihunderttausend Metern.

In einem alten, winkligen Bayreuther Antiquariat fand ich eine Dissertation zur Geschichte der Harfe. Durch mein unseliges Rückwärtsblättern stieß ich erst ganz am Schluss auf den Verfasser: Dr. Hans Joachim Zingel. Ein kleiner Lebenslauf darin enthob mich der Mühe, den Harfendoktor selbst zu fragen: Studium an den Musikhochschulen Berlin, Breslau und Halle, 1930 Promotion, 1932 Engagement nach Lübeck, 1933 erste Verpflichtung nach Bayreuth, 1934 Halle und 1938 Köln. Dazwischen noch dreimal Bayreuth. Mit den Festspielen von 1951 und 1952 zusammen war Dr. Zingel also bereits sechsmal auf dem Grünen Hügel. (ben.)


Wichtige Veröffentlichungen der Schriften und Notenausgaben
von und durch Dr. Hans Joachim Zingel
zusammengestellt von Dr. Sylvia Sowa

Harfe und Harfenspiel vom Beginn des 16. bis ins zweite Drittel des 18. Jahrhunderts. Diss. phil. Halle/Saale 193o, gedr. Halle 1932, 2. Auflage Laaber 1979
Festschrift Max Schneider zum 60. Geburtstag überreicht von Kollegen, Freunden und Schülern. In Verbindung mit Arnold Schering, Walter Vetter, Hans Hoffmann, Walter Serauky, herausgegeben von H. 3. Zingel, Halle/Saale 1935
Das Kölner Gürzenich-Orchester. Werden und Sein. Zum Jubiläumsjahr für die Mitglieder und Freunde des Orchesters, Köln 1963
Harfenmusik. Harp music. Musique de la harpe. Harp muziek. Musica per arpa. Verzeichnis der gedruckten und zur Zeit greifbaren Literatur für Pedalharfe, Hofheim (Taunus) 1965
König Davids Harfe in der abendländischen Kunst, Köln 1968, Davids Harfenspiel. Nachgewiesen an den Altbeständen der Hildesheimer Stadtbibliothek. Alt—Hildesheim, Jahrbuch für Stadt und Stift Hildesheim, Sonderdruck Nr. 41, August, Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1970
Harfe im Barockzeitalter, Regensburg 1974
Harfenmusik im 19. Jahrhundert. Versuch einer historischen Darstellung, Wilhelmshaven 1976
Lexikon der Harfe. Ein biographisches bibliographisches, geographisches und historisches Nachschlagewerk von A-Z, Laaber 1977

Neu - Ausgaben von Noten durch H. J. Zingel

Bach, C. Ph. E. ‚ Sonate für Harfe G-Dur, Erstausgabe durch H. Neemann, Breitkopf, revidierte Ausgabe durch Zingel, Breitkopf-Härtel Nr. 6593, 1968
Bochsa, Ch. N. und R.Kreutzer, Nocturne for Violin and Harp, Lyra Music Co, New York, N.Y. 1966
Gretry, A. E. "Danse des femmes", Trio für drei Harfen aus der Oper "La Caravane du Caire‘, Lyra Music CO, New York, N.Y.
Händel, G. Fr., Thema con Variazioni für Harfe (oder Piano), Edition Schott 4913 Krumpholtz, J. B., Sonate für Flöte oder Violine und Harfe, Nagels Musik Archiv Nr. 98, jetzt Bärenreiter/Kassel
Krumpholtz, J. B., Sonate für Harfe in F-Dur, Edition Schott 5437 Mayer Ph.J., Sonate für Harfe in g-moll, Edition Schott 5394
Molter, Melchior, Sonata a tre (Harfe, Violine, Bc.), VEB Hofmeister Verlag Leipzig
Petrini, F., Concerto Nr. 4 Es-Dur für Harfe und Kammerorchester, H. Gerig Köln
Rössler-Rosetti, Fr. A., Sonate für Harfe in Es - Dur, Edition Schott 5438
Schuster, J., Divertimento für Violine und Harfe, Lyra Music Co. New York, N.Y. 1966
Spohr, L., Sonate für Harfe und Violine, VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1969
Wagenseil, G. CH. ‚ Konzert für Harfe, zwei Violinen und Violoncello, VEB Deutscher Verlag für Musik, Leipzig

Sammelbände und Studienwerke

Neue Harfenlehre, Geschichte - Spielart - Musik in vier Bänden, VEB Hofmeister Musikverlag Leipzig 1960 - 1969
Orchesterstudien für Harfe (aus Orchesterwerken des 2o. Jh.‚ 3 Bände, hrsg. von H. J. Zingel unter Mitarbeit von R. Schmidt, Musikverlag H. Gerig Köln 1972
Leipziger Studentenmusik 1719. Drei anonyme Sätze, Edition Schott 4914
Werke alter Meister für die Harfe, 2 Bde. Ausgewählt von H. J. Zingel und G. Haag bei Joseph Preissler, München.

Weitere Literaturangaben zu Dr. Hans Joachim Zingels Veröffentlichungen können bei der Verfasserin erfragt und angefordert werden.


Artikel von Dr. Hans Joachim Zingel
veröffentlicht in den Mittteilungsblättern des VDH
zusammengestellt von Monika Wischnowski

Ausg. Nr.:

Vom:Name des Artikels:
01Mai 1964Es ist etwas los mit der Harfe in der Welt
02Nov 1964Intern. Wettbewerb in Genf (Bericht)
02Nov 1964Harfenisten im Orchester
02Nov 1964Kleines historisches Repetitorium
02Nov 1964Bochsa, Robert Ch. N.
03Mai 1965Die "Bayreuther Sieben" von Anfang bis 1960
03Mai 1965Bild - Dokumente Geschichte an Hand von Bildern
04Nov 1965Internationale Harfenwoche in Holland 1965
04Nov 1965Die Harfe in alter Musik.
04Nov 1965Zum Beitrag "Die Pedale...". (Mai65)
05Mai 1966Miszellen. Die Harfe als Sinnbild, Spohrs Harfensonaten, Verrichtet der Musiker Arbeit? Schriften zur Geschichte
06Nov 1966Harfenbildnisse aus alter Zeit
06Nov 1966Wagner und die Harfenisten
07Mai 1967Bach auf der Harfe
07Mai 1967Händels Harfenspiel
08Nov 1967Therese a. d. Winkel zum Gedenken (1774-1867)
10Nov 19685. Harp Master Class in Hartford, USA
11Mai 1969Historische Miniaturen Berlioz, Oberthür, de Marin, Rosalie Spohr
11Mai 1969Beethovens Harfenistin: Josepha Müllner (1769-1843)
12Nov 1969Auf der Suche nach verschollener Harfenmusik.
12Nov 1969Historische Miniaturen Duport, Petrini, Parish-Alvars
13Mai 1970Zu einem aktuellen Thema Bartok Violinkonzert
14Nov 1970Früheste Harfenschulen
14Nov 1970In der Musik spielt eine Frau selten die erste Geige
14Nov 1970Historische Reminiszenzen (Labarre, O' Carolan)
14Nov 1970Die Harfe als Zauberinstrument
15Mai 1971Die Harfe bei Franz Liszt
16Nov 1971Internationale Harfenwoche in Holland
16Nov 1971Albrecht Dürers Schwiegervater ein Harfenspieler?
16Nov 1971Zur Entwicklung in der Stilistik der Harfen-Literatur
16Nov 1971Ysgol y Delyn, Bericht aus Wales
17Mai 1972Marcel Grandjany, achzigjährig
17Mai 1972Probleme des Harfenspiels
17Mai 1972Franz Poenitz, Virtuose und Komponist, Musiker und Maler.
18Nov 1972Wilhelm Posse (1852-1925)
19Mai 1973Johannes Snoer zum Gedenken
19Mai 1973Kann eine "Volksharfe" ein preisgünstiges Anfänger- und Laien-Instrument sein?
20Nov 1973Die Einführung der Harfe in das romantische Orchester (1)
21Mai 1974Die Einführung der Harfe in das romantische Orchester (II)
21Mai 1974Gesamt-Inhalts-Übersicht 1963-1973
21Mai 1974Das Wunderkind
22Nov 1974In Memoriam Dore Giesenregen 1974
22Nov 1974Historische Skizzen: Félicité de Genlis, Ossian, Arnold Böcklin.
22Nov 1974Versuche mit historischen Harfen im Rheinland
23Mai 1975Was man schwarz auf weiß besitzt...!
24Nov 1975Internationale Harfenwoche 1975 in Holland
25Mai 1976Die Harfe der Königin
26Nov 1976Internationale Harfenwoche 1976
26Nov 1976Zum Gedenken an Wilhelm Posse (gest. 1925)
27Mai 1977Rose Stein zum Gedächtnis
27Mai 1977Ein wahrhaft großer Abend für die Harfe
29Mai 1978Louis Spohr und die Harfe
30Nov 1978Brief an die DOV: Betrifft Dienstbelastung
40Nov 1983Klavier und Harfe - Harfe und Klavier
42Nov 1984Ludwig Spohr und die Harfe

Wenn jemand Interesse an einem Artikel hat, bitte bei Monika Wischnowski melden.


Wilhelm Busch "Zu guter Letzt" 1904
(aus einer Gedichtsammlung)
Nachruhm

Ob er gleich von hinnen schied,
ist er doch geblieben,
der so manches schöne Lied
einst für uns geschrieben.

Unser Mund wird ihn entzückt
lange noch erwähnen,
und so lebt er hochbeglückt
zwischen unser'n Zähnen.

 
   

   © 2004 by Rainer Templin • rainer.templin @ harfe-vdh.de